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Gerechtfertigte Sünder

Am Reformationstag stellt sich neu die Frage des Glaubens. Alleine aus Glaube gerettet, alleine aus Gnade gerettet. Das waren und sind die Bekenntnisse eines jeden Evangelischen. Doch was verbirgt sich dahinter? Gott hat mich heute auf eine Bibelstelle geführt. Sie beantwortete eine innere Frage, die ich ihm stellte und sie passt zum heutigen Tag:

 Lukas 15

Vom verlorenen Schaf

Es nahten sich ihm aber allerlei Zöllner und Sünder, um ihn zu hören.
Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen.
Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach:
Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, wenn er "eins" von ihnen verliert, nicht die neunundneunzig in der Wüste lässt und geht dem verlorenen nach, bis er's findet?
Und wenn er's gefunden hat, so legt er sich's auf die Schultern voller Freude.
Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war.
Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein über "einen" Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen

Jesus kam nicht in diese Welt, um den Religiösen und Frommen nach dem Mund zu reden und ihnen zu erzählen wie toll sie all die vielen Gebote halten. Die Pharisäer erfanden sogar noch zusätzliche Gebote, wo die Tora ihnen keine direkte Antwort liefern konnte. 

Jesus aber stößt sie von sich und tut das Ungeheuerliche: Er geht zu den Verbrechern und Aussätzigen. Und es geschieht das Unglaubliche: Die Betrüger zahlen zurück, was sie anderen abgeknöpft haben, diese Ausgestoßenen, diese skrupellosen Verbrecher lassen alles stehen und liegen, was ihnen vorher so wichtig gewesen war, dass sie dafür sogar mit dem Feind kollaborierten. Und wofür? Alleine um Jesus nachzufolgen. Einem Mann, der nichts besaß als die Kleider, die er trug. Aber er hatte etwas anzubieten: Er konnte sie mit Gott versöhnen. Er konnte ihnen ihren Taten zum Trotz Erlösung schenken. Er konnte sie zu Söhnen Gottes machen, die im Glauben und in Gemeinschaft mit ihm ganz neue Wege erlernen konnten, neue Arten zu Denken und zu Fühlen. Er bot ihnen an ihnen das Reich Gottes zu schenken. Und das traf sie mitten in ihr Herz. Ganz im Gegensatz zu den Pharisäern, die Jesus auf Schritt und Tritt mit skeptischen Fragen in die Falle locken wollten.

Wir Christen sind keine Heiligen, nichts besseres. Nein, ganz im Gegenteil. Wir sind verlorene Schafe, manche von uns waren tief verirrt. Aber wir konnten die Gnade erlebten wiedergefunden zu werden. Wir haben das Geschenk bekommen irgendwann in unserem Leben Jesus Ruf zu hören...ihn wirklich sprechen zu hören. Wir hatten die Gnade diesen Ruf als den Ruf des nach uns suchenden Gottessohns zu erkennen. Und aus dieser Erkenntnis ist Glauben entstanden, der uns einen neuen, einen besseren Lebensweg ermöglichte.

Wir sind Sünder, die durch Jesus gerechtfertigt wurden. Wir bleiben Sünder. Aber weil wir von Jesus wiedergefunden wurden, wurde uns ein Weg  zurück zu Gott ermöglicht. Er tritt zwischen uns und unsere Sünde, löscht sie aus und führt uns heil zurück nach Hause zu unserem Vater. Gott wartet schon freudig auf die Heimkehrer. 

In diesem Sinne: Sola fide, sola gratia durch sola Christus!

Halleluja!

31.10.14 22:37

Letzte Einträge: Tja jetzt dann eben Wordpress

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