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Winter is coming...

Morgens ist es noch dunkel, doch mein Handywecker klingelt unermüdlich. Langsam wird auch der Wind kalt, wenn ich vor die Türe gehe und in die Welt nach draußen stapfe. Komme ich von der Arbeit heim, erwartet mich schon bald wieder neue Dunkelheit. Ich spüre wie sich eine tiefe Erschöpfung in mir ausbreitet. Das Licht des Sommers fehlt mir. Und gerade jetzt gäbe es viele Entscheidungen zu treffen, vieles zu organisieren. Aber etwas zieht mich runter, raubt mir die Kraft. Ich bin leichter reizbar und mir wachsen die Dinge schneller über den Kopf als ich es von mir gewohnt bin. Ich schlafe gut und bei der Arbeit hält sich der Stress in Grenzen. Dennoch entgleitet mir meine Energie. Ich sehne mich nach Zeiten der Erholung, des Auftankens. Doch weder Schlaf noch Alleinsein geben mir das erhoffte. Und dann fehlt es mir erst recht bei den abendlichen Aktivitäten, die ich unter der Woche habe.

Gott begleitet mich durch diese Zeit, in der so vieles entschieden wird. Meine Zukunft erhält im nächsten Jahr ihr Fundament. Keine Zeit ist so wundervoll wie die jetzige. Zum ersten Mal in meinem Leben sehe ich eine Zukunft. Bis dato lebte ich von Tag zu Tag und wusste selten, was im nächsten Monat sein wird. Jetzt bahnen sich Wege, die mich noch die nächsten Jahre begleiten, vielleicht gar die nächsten Jahrzehnte. Ich brauche keine Angst mehr zu haben. Ich konnte alles erreichen, das ich mir vorgenommen habe. Nie war mein Leben so erfüllt und so sicher.

Wäre da nur nicht dieser Energieverlust.

Vielleicht ist es die Menge an Entscheidungen, oder ihre Tragweite, die mein Unterbewusstsein im Gegensatz zu mir bereits durchschaut.
Zweifel habe ich keine. Ich bin geborgen in Gottes Hand. Er ist bei mir, auch wenn ich mich schwach fühle. Gerade wenn ich mich schwach fühle. Er war da in meinen dunkelsten Stunden. Als ich vor Angstattacken nicht mehr aufstehen konnte, hat er meine Hand gehalten. Er ist auch jetzt da, wenn sich meine Hoch Zeit ankündigt. Er hat an mich geglaubt als ich es nicht tat.

Dank ihm atme ich und stapfe Schritt für Schritt in die Nacht hinaus. Der Winter kommt, die Winde werden kälter. Raue Zeiten brechen an. Ich kann es fühlen wie sie sich ankündigen. Ein Schatten breitetet sich aus über unser Land. Ich weiß noch nicht, was es ist. Nur die Umrisse der Nacht sehe ich wie sie sich langsam nach vorne strecken. Die Nacht dringt vor...
Doch so kalt der Winter auch werden mag, auf jeden Winter folgt der Frühling...der Morgenstern wird aufgehen und wir mit ihm auferstehen...

24.10.14 20:46

Letzte Einträge: Tja jetzt dann eben Wordpress

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